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In eigener Sache: Blog auf FinTech-Plattform gestartet

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Auf einer Internetplattform werden aktuelle Angebote der FinTech-Partner gesammelt und dem Programmteilnehmer präsentiert (© Miles & More GmbH)

Miles & More geht mit der FinTech-Plattform in die nächste Runde und startet auf der Website ein zusätzliches Informationsangebot. Neben den verschiedenen Produkten der FinTech-Partner, Meilenpromotionen sowie Erläuterungen zu den jeweiligen Geschäftsmodellen finden Besucher der Website dort ab sofort auch Neuigkeiten zur Branche, relevante Hintergründe und Einschätzungen. In regelmäßigen Beiträgen soll den Programmteilnehmern eine Orientierung gegeben werden, im Begriffsdschungel aus FinTech, PSD2, Robo-Advisor & Co.

Den Anfang macht Bernd Wendeln, Global Head of Financial Partnerships bei der Miles & More GmbH. Im Interview erklärt er, was sich hinter dem Begriff „FinTech“ verbirgt und erläutert noch einmal, was genau Miles & More mit der neuen Plattform vorhat – und wie Teilnehmer heute und in Zukunft von dem neuen Angebot profitieren können. Daneben stellt er kurz einige unserer Partner vor.

Herr Wendeln, erklären Sie uns den Begriff FinTech bitte in drei einfachen Sätzen?

Der Begriff FinTech setzt sich zusammen aus „Finanzdienstleistungen“ und „Technologie“ und beschreibt Unternehmen, die digitale Lösungen und Produkte im Finanzbereich anbieten. Diese Unternehmen sind stark spezialisiert und beschränken sich im Gegensatz zu einer traditionellen Bank meist nur auf einen Teilbereich des Finanzsektors – beispielweise auf Services um das Bezahlen oder die Geldanlage. Viele FinTechs haben gemein, dass ihr Angebot sehr intuitiv und aus der Kundenbrille gedacht ist.

Woher kommen diese Unternehmen?

FinTech wird oft gleichgesetzt mit Start-up. Gedanklich ist man da dann schnell bei der viel zitierten Garage, in der alles begann. Auch wenn das sicherlich vereinzelt der Fall ist, stehen hinter den FinTechs heute meistens große Kapitalgeber, die dem jeweiligen Unternehmen Wachstumschancen einräumen. Auch Banken selbst haben erkannt, dass FinTechs teilweise schneller und besser auf Kundenbedürfnisse reagieren können, als sie selbst. Deshalb beteiligen sie sich zunehmend an FinTechs.

Viele FinTechs sind noch sehr jung – haben diese denn die nötige Erfahrung, die es in der komplexen Finanzwelt braucht?

Richtig ist, dass FinTechs oft von jungen Menschen gegründet werden. Eine entscheidende Rolle spielen hier sicher die hohe Affinität zu digitalen Services und ein sehr klare Zielsetzung: „Was fehlt und was kann ich tun, um es zu ändern?“ Gleichzeitig zieht es vermehrt ehemalige Mitarbeiter etablierter Finanzunternehmen in die FinTech-Branche, die auf der Suche nach flexibleren Strukturen und einem innovativen Umfeld sind, in dem sie ihre langjährige Erfahrung einbringen können. Und zuletzt bieten heute auch die traditionellen Finanzunternehmen selbst Lösungen an, die ebenso innovativ wie digital sind. Hier ist man in den letzten Jahren wesentlich aktiver und offener für neue Wege geworden.

Wie unterscheiden sich FinTechs von etablierten Marktteilnehmern, beispielsweise den Banken?

FinTechs haben nicht den Anspruch, die komplette Bandbreite an Finanzdienstleistungen anzubieten – angefangen beim Bankautomaten über die Kreditkarte bis zur Vermögensberatung. Vielmehr konzentrieren sie sich auf einen Teilbereich der Branche, in dem sie sich stark spezialisieren. Dieser Fokus und die Tatsache, dass Abläufe und insbesondere IT-Strukturen von Beginn an auf das eine Produkt zugeschnitten werden können, ermöglichen es, neue Produkte bei einer sehr schlanken Kostenstruktur zu entwickeln. Davon profitiert am Ende der Kunde.

Wo liegen die Vorteile für Kunden?

Neben Preisvorteilen, die FinTechs ihren Kunden aufgrund der schlanken Strukturen oft bieten, ist ein wesentlicher Vorteil die einfache Handhabung und hohe Benutzerfreundlichkeit der Angebote – oder englisch „usability“.  So ermöglicht z. B. unser Partner Weltsparen mit nur einer Anmeldung Zugriff auf Konten all ihrer europäischen Partnerbanken und den damit verbundenen attraktiven Zinsen. Unsere Partner LIQID, und Exporo wiederum bieten Kunden einen einfachen Zugang zu Optionen für die Vermögensberatung und Investitionen in Immobilienprojekte, die ihnen sonst oft verwehrt bleiben würden.

Welche Risiken müssen die Kunden beachten?

Die Risiken im FinTech Bereich entsprechen im Wesentlichen denen im traditionellen Finanzbereich. Sie sind also nicht höher oder geringer sondern ebenso produktabhängig wie bei etablierten Finanzdienstleistern. Wichtig ist hier, klar zu trennen: Miles & More ist weder eine Bank noch ein Finanzdienstleister im weiteren Sinne. Als Miles & More möchten wir sowohl unseren Partnern aus der FinTech-Branche die Möglichkeit bieten, sich unseren Teilnehmern auf der FinTech-Plattform vorzustellen als auch unseren Teilnehmern ermöglichen, sich über unsere Miles & More Partner aus dieser spannenden Branche zu informieren. Da die angebotenen Produkte oft völlig neu am Markt und somit vielen Teilnehmer unbekannt sind, ist ein Großteil der Informationen auf der FinTech-Plattform in konkreten Fragen und Antworten dargestellt. Im ersten Schritt erschließt sich mir ja unter Umständen gar nicht warum ich z.B. mit Weltsparen europaweit Festgeld anlegen sollte. Wenn ich aber die Frage sehe „Kann ich mein Geld aktuell für über 0,5% Zinsen p.a. anlegen?“ dann interessiert mich eben ob und wie dies funktioniert.

Und wie passt Miles & More in diese Entwicklung? Was haben die Teilnehmer von der Zusammenarbeit mit FinTechs?

Wir haben die FinTech-Plattform gestartet, um die verschiedenen Angebote unserer FinTech-Partner an einer zentralen Stelle zu bündeln. Damit wollen wir für unsere Teilnehmer – bestehende wie potenzielle – einen zentralen Anlaufort schaffen, auf dem sie sich über die FinTech- und unsere Partnerwelt gleichermaßen informieren können. Denn die Vielfalt und hohe Spezialisierung der FinTechs führt auch dazu, dass es eine enorme Anzahl an Unternehmen in diesem Bereich gibt – wir wollen unsere interessierten Teilnehmer dabei unterstützen, den Überblick zu behalten und das richtige Angebot zu finden. Zusätzlich profitieren unsere Teilnehmer natürlich davon, dass sie Prämienmeilen über die FinTech-Partnerschaften in einem weiteren Bereich mit hoher Alltagsrelevanz sammeln können – dem persönlichen Finanzmanagement.

Was sind die nächsten Schritte in der Entwicklung der Plattform?

Wir haben jetzt sozusagen die nächste Ausbaustufe angestoßen. Wir wollen uns in unserem Blog zukünftig stärker der Branche an sich widmen – Hintergründe erläutern, und Informationen auch über unsere Partnerwelt hinaus geben. Mit dem Blog geht zudem unsere Partnerkategorie Crowdfunding live. Natürlich gleich mit dem richtigen Partner an Bord: Exporo ermöglicht Kleinstanleger, in Immobilienprojekte zu investieren und eine attraktive Verzinsung zu erzielen. Mit CLARK im Versicherungsbereich und den verschiedenen Optionen zu Sparen und Anlegen unserer Partner WeltSparen, LIQID und Exporo, werden wir uns in einem nächsten Schritt den Bereich Kreditmanagement etwas genauer anschauen. Zudem finden wir „Peer-2-Peer Payment“ Lösungen interessant. Dieses Segment umfasst z. B. Lösungen, um Rechnungen digital untereinander aufzuteilen, oder sich in Echtzeit Geld zu senden und zu empfangen.


Sie erreichen das Miles & More FinTech-Team unter

fintech@miles-and-more.com

 

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